wintersonnwendguss

21. dezember 2006
17.00 - 23.00 uhr
80 kg schmelzmaterial
-8 grad

 
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nicht schnee, nur ascheflocken
die gussform für die himmelsscheibe
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jones prüft die gussmasse
das befüllen der gussform
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die gegossene scheibe - rückseite
     
die vorderseite nach dem erkalten
alljährlich am 21. dezember, der kürzeste tag, die längste nacht, treffen sich ein paar unentwegte im bitterkalten silberwald um uns dort beim guss zuzuschauen.
heuer plante jones eine himmelsscheibe mit steineinschlüssen - diese symboliesieren die planeten unseres sonnensystems - zu gießen.
die scheibe stellt die neun planeten dar mit der erde als mittelpunkt - neun planetenwächter stehen am äußeren rand.
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ich versuchte mich an drei skulpturen - die in einer nachbearbeitung auf achsen und rädern zu stehen kommen und dabei den lauf der gestirne darstellen sollen.
 
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die sonnenreiterin, noch glühendheiß  
das erlebnis des glühenden ofens in pechschwarzer nacht

am beginn jedoch steht das erhitzen des schmelzgutes - allmählich beginnt das material sich zu verflüssigen. nach dem abschöpfen der schlacke erfolgt der guss - mit zwei tiegeln wird das flüssige material in die form gegossen.

 

die skulpturen, die am 21.12. im wald entstanden, sind ab jänner im rathaus schwaz zu sehen.

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der guss meiner zweiten skulptur
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präsentation im rathaus