die
nacht
kalte dunkelheit liegt über den waldflächen - schneedeckengewöhnt
- doch der winter ist nicht - vor martini hat es über den „iiee“ (umgspr.:
inn) geschneit. der hellere saum auf den ästen der schwarzragenden
tannen - nur reif - nicht angetaut vom schwachen Licht der sonne,
die bald schon eindunkelt am rand der längsten nacht.
in dieser schwärze, die wald und sphäre schwer unterscheidbar
macht, das markante bild des orion osten, der polarstern den
norden und der nebel der milchstraße den azimuth markiert,
glüht
ein feuer, verwandelt glühende kohlenhitze festes in flüssiges.
ein schmelzofen im kreis des silberwaldes lässt die gussmasse
brodeln, die farben und die hitze der Sonne ahnen.
der kreis der dunklen betrachter wird enger - noch einmal in
die masse gestochen, prüfend das eisen geführt - dann
beherzt die tiegel entleert - ihr gelbmassiger inhalt in formen
gegossen.
noch enger der kreis - das rote bild der geborenen skulptur betrachten
- die hitze wohlig genießen. schon klirrt metall erneut
im tiegel.