die
darstellung des stiers beschäftigte schon den altsteinzeitlichen
jäger, auf abriswänden mit kohlestücken
verewigt, gleichsam als bannender jagdzauber; in den mesopotamischen
hochkulturen erobert der stierkult sich seinen platz, über ägypten
springt der sagenbefrachtete nach kreta, wird monster und halbmensch.
die griechen feiern ihn als zeusmetamorphose und bringen ihn als
wertvollstes opfer ihren göttern dar.
die perverse verdrehung und idiotische machodarstellung durch die
spanische corrida, mit ihrer dümmlichen heldenverehrung ist hoffentlich
nur noch ein ausfluss des an wunderlicherschreckendem nicht wenig
aufbietendem 20.jahrhundert.
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