überlegungen zu meinen arbeiten in bronze |
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abgesehen
von den teils komplizierten handwerklichen vorgängen fasziniert
mich am guss einer bronze die
andere definition von raum-ganz anders? - nur scheinbar.
gemeinsame komponente vieler meiner bilder ist der horizont, eine
linie, die der arbeit in ihrer position als hauptgrund zwischen vordergrund
und hintergrund dasein und manifestation erlaubt - dagegen verzichte
ich bewusst auf räumliche oder illusionistische darstellungen, lasse
also der zweidimensionalität ihren " raum ".
für die fläche bedeutet dies die reine wirkung-die für mich beste
möglichkeit, nicht der illusion einer wiedergabemöglichkeit realer
verhältnisse zu verfallen - malerei und graphik immer als solche
zu sehen, nicht als vehikel pseudophilosophischer verbesserungsansätze.
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das
ist natürlich nicht anders im falle der skulptur - durch die
dreidimensionalität per se ist für mich die gleiche ausgangssituation
gegeben, nur
nimmt vordergrund und hintergrund die platzhalterrolle für reale
gegebenheiten ein. die horizontlinie wird ersetzt durch die gedachte
linie in proportion zur figur. |
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die
möglichkeit, das objekt zu drehen, um das objekt herumzugehen
- es in vielen ansichten zu betrachten, scheint zwar unterschiedlich
zur malerei auf einem malgrund zu sein ......was natürlich den
besonderen reiz ausmacht - |
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der
betrachter hat bei einer skulptur wie bei einem bild eine ähnliche
aufgabe vor sich - das räumliche erfassen der skulptur nützt nur
wenig beim versuch in die arbeit einzutreten- es müssen abläufe
analysiert und bedeutungsschwerpunkte gesetzt werden.
ein schwarzer strich auf einem stück pappe ist so einer durchmodellierten
arbeit zu vergleichen - es gilt bei beiden arbeiten den schlüssel
zu finden - zum konsum - ex und hopp - ist das eine wie das andere
medium nicht geeignet. |
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